Kernstück des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes ist eine regelmäßige Risikoanalyse: Wo in der eigenen Lieferkette bestehen erhöhte Risiken für Menschenrechtsverletzungen oder Umweltschäden?
Priorisierung statt Vollständigkeit
Eine lückenlose Prüfung sämtlicher, oft mehrstufiger Lieferketten ist praktisch kaum leistbar. Sinnvoller ist eine risikobasierte Priorisierung: Zunächst werden Lieferanten aus Hochrisikoländern oder -branchen genauer betrachtet.
Bestehende Brancheninitiativen und Risikodatenbanken helfen, diese Priorisierung nicht komplett neu erfinden zu müssen.

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