Naturkapital-Bilanzierung versucht, den wirtschaftlichen Wert von Ökosystemleistungen – etwa sauberes Wasser, fruchtbare Böden oder Bestäubung – für ein Unternehmen greifbar zu machen, ähnlich wie es die CO2-Bilanzierung für Klimafragen tut.
Ein neues, aber wachsendes Feld
Standardisierte Methoden hierfür sind weniger etabliert als bei der Klimabilanzierung, entwickeln sich aber international zunehmend, unter anderem durch Initiativen wie die Taskforce on Nature-related Financial Disclosures (TNFD).
Für den Einstieg reicht meist eine qualitative Einschätzung: Welche Standorte oder Lieferketten hängen besonders stark von intakten Ökosystemen ab?

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